ISO 27001 ist die internationale Norm für Managementsysteme zur Informationssicherheit, die von der Internationalen Organisation für Normung veröffentlicht wurde. Die aktuellste Version, ISO 27001:2022, wurde aktualisiert, um der modernen Bedrohungslandschaft Rechnung zu tragen, einschließlich Cloud-Sicherheit, Datenschutz und Risiken in der Lieferkette. Im Gegensatz zu NIS2 und DORA ist ISO 27001 in den meisten Fällen keine gesetzliche Vorschrift, hat sich jedoch de facto zum Nachweis für die Reife der Cybersicherheit entwickelt, den Unternehmenskunden, Finanzinstitute und Beschaffungsstellen des öffentlichen Sektors in ganz Europa und weltweit erwarten.
Jede Organisation, die mit sensiblen Daten umgeht, Technologiedienstleistungen anbietet oder an Unternehmenskunden verkauft, sollte die Norm ISO 27001 in Betracht ziehen. Dies ist besonders wichtig für:
Unternehmenskunden verlangen zunehmend eine Zertifizierung nach ISO 27001, bevor sie Verträge unterzeichnen. Für B2B-Technologieanbieter wird dies zunehmend zu einer unverzichtbaren Voraussetzung.
Banken, Versicherungen und Wertpapierfirmen verlangen von ihren Technologieanbietern die Zertifizierung nach ISO 27001 und nutzen diese als Grundlage für Risikobewertungen von Drittanbietern.
Anwaltskanzleien und Dienstleistungsunternehmen, die mit sensiblen Kundendaten umgehen, nutzen die Norm ISO 27001, um gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörden ihre Maßnahmen zur Informationssicherheit nachzuweisen.
Gesundheitsorganisationen, die Patientendaten verarbeiten, nutzen die Norm ISO 27001, um neben der DSGVO auch die Einhaltung der Datenschutzverpflichtungen nachzuweisen.
In ganz Europa verlangen Rahmenvereinbarungen für das öffentliche Beschaffungswesen zunehmend eine Zertifizierung nach ISO 27001 von Technologie- und Datendienstleistern.
Industrieunternehmen nutzen die Norm ISO 27001, um die Cybersicherheits-Governance entlang ihrer gesamten Lieferkette nachzuweisen, was gemäß NIS2 zunehmend gefordert wird.
Ein dokumentiertes Regelwerk, das festlegt, wie die Informationssicherheit im gesamten Unternehmen verwaltet, überprüft und durchgesetzt wird.
Ein systematischer Prozess zur Ermittlung, Bewertung und Behandlung von Risiken für die Informationssicherheit bildet die Grundlage der gesamten Norm.
Ermittlung und Klassifizierung aller Informationsressourcen sowie Festlegung geeigneter Kontrollmaßnahmen zu deren Schutz entsprechend ihrer Sensibilität.
Strenge Kontrollen darüber, wer auf welche Informationen zugreifen darf – basierend auf dem Prinzip der geringsten Berechtigungen und des „Need-to-know“-Prinzips.
Angemessener Einsatz von Verschlüsselung zum Schutz sensibler Daten während der Übertragung und im Ruhezustand in allen Systemen.
Management von Informationssicherheitsrisiken in Beziehungen zu Lieferanten und Dritten, einschließlich vertraglicher Anforderungen und laufender Überwachung.

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Neben der Zertifizierung
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